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Vollständige Version anzeigen : Welchen Schneideplotter mit welcher Software?


31.10.2002, 11:20
???

So, jetzt habe ich mich endlich entschlossen einen neuen Schneideplotter mir zu besorgen und habe jetzt das Problem, dass ich absolut nicht weiß, welchen ich mir zulegen soll! Hatte bis vor kurzem einen "Roland Camm1" mit 60 cm Arbeitsbreite, da war keine Software mit dabei, sondern nur ein Treiber um das Gerät anzusprechen. Für ein paar Tipps zum Plotterkauf und Softwareempfehlungen wäre ich echt dankbar. Mit was arbeitet ihr denn so?
...bin immer noch am überlegen, ob ich mir einen Plotter mit 120 cm Arbeitsbreite zulegen soll.

...außerdem ist das neue Board echt super gelungen! Respekt!!!


Gruß
Tom

wpsweb
31.10.2002, 12:20
Hallo,

ich habe einen Plotter von GCC und bin damit auch sehr zufrieden.
Um eine "Schneidesoftware" wirst Du nicht herum kommen. Ich benutze EasySign.

Aber es ist doch bald Messezeit (Prosign).......da kannst Du sicherlich Plotter ohne Ende sehen....... ;)

Gruß
Frank

scanboostar
31.10.2002, 12:33
hallo,

ich würde mal vorsichtig behaupten, dass man mit einem 60cm plotter so ca. 80% des plottbedarfs abdeckt. irgentwann werden auch die zu verklebenen teile zu groß, dass man sie freiwillig in kleinere segmente teilt.
andererseits sind die übriggebliebenen 20% die wirklich lukrativen.
die frage welche aufträge du abarbeiten willst, mußt du dir aber selbst beantworten. ich habe selbst den summa d60 und bin mit der schnittbreite eigentlich ganz zufrieden. fehlen tut mir die schnittbreite bei großen leuchtkästen, wo nix mit aneinanderkleben ist.

mit welchen programm plotten?
es ist die alte frage: welches programm ist besser. dieses, oder jenes?
ich vertrete die meinung, es ist das daß beste ,mit welchen du perfekt umgehen kannst.
ich bin ein alter corelfreak, corel hat seine macken, sicher, aber ich kann damit umgehen und deshalb habe ich zum plotten nur ein plug-in in form von cocut. ich kann damit die schnittgeschwindigkeit einstellen und den messerandruck, das reicht mir. corel ist auch meine erste wahl, da ein großteil offsetdruck bei mir läuft und die mischung vectorgrafik-pixelgrafik bei corel stimmt.
solltest du mehr auf den foliensector arbeiten wäre ein richtiges (und wirklich funktionierendes) vectorgrafik-schneid-programm eine überlegung wert, z.b. eurocut oder auch flexisign (welches bei mir auch noch benutzt wird für konturen, schatten usw. wozu corel einfach zu 'blöd' ist)
letztendlich ist es auch eine kostenfrage, aber in der vergangenen zeit sind die preise so gefallen, dass man sich auchmal ein wenig luxus gönnen kann.

viel spaß bei deiner qual der wahl, wie du es machst, machst du es sowieso falsch (man, hätte ich damals blos doch...)

in diesem sinne, viele halloweengrüße

der gruselgreuel :o

31.10.2002, 13:47
Ich mag die SummaSign Pro mit Tangentialmesser, aber das ist dann vielleicht ein bisschen zuviel des Luxus.

Tangentialplotter haben verschiedene Vorteile: Das Messer wird nicht um Konturen herumgezogen, sondern bei Richtungswechseln abgesetzt, per Motor in die neue Schneiderichtung gedreht und dann wieder angesetzt. Speziell bei sehr kleinen Schriften, wo ein Schleppmesser ohne weiteres schon während des Schneidens kleine L's, Punkte etc. im vorbeiflutschen "aushebt", hat ein Tangentialmesser klare Vorteile. Bei Schleppmesserplottern ist es auch so, das sich Messerverschleiss auf die Messergeometrie (den Versatz Messermittelachse/Schnittkante) auswirkt und damit auch auf die Schnittqualität speziell der Ecken. Man kann das zwar bei den meisten Plottern bequem nachregulieren, aber man muss eben nachregulieren. Tangentialmesser mit der Schnittkante exakt an der Messermittelachse haben dieses Problem nicht.

Die CX300, CX400 und CX500 von Roland sind auch nicht schlecht und haben ein paar witzige Ideen integriert. So kann man z. B. am Gerät bis zu 4 Folienhalter anbringen (2 vorne und 2 hinten) und die Folie sowohl von vorne als auch von hinten einlegen und abrollen lassen. Und es ist neuerdings eine Plugin-Software für Corel Draw dabei, mit der man (je nach CorelVersion) Jobs komfortabler als mit Windows-Treiber auf ein Background-Programm mit Queue-Verwaltung ausgeben kann (ist ein Scanvec Amiable-OEM, das es als Produkt aber offiziell gar nicht gibt).

Ansonsten sind natürlich Summa d60 und d120 auch sehr stabile und gute Geräte. Auch da liegt mit Wincut eine Software dabei, so das man auch da nicht auf die Windows-Treiber angewiesen ist. Obwohl man von Wincut nicht viel mehr als optimierte Ausgabefunktionen erwarten sollte ;D .

Was Software angeht: es ist schon - wie Scanboostar auch schon erwähnt hat - manchmal von Vorteil, wenn die verwendete Software WEISS, welche Art Ausgabegeräte hintendranhängen. Ein Schatten von Illustrator 10 z. B. ist zwar wunderbar anzusehen und auch zu drucken, aber nicht schneidbar. Auch definierbare Farbüberlappungen, damit man Einzelfarben nicht Stoss an Stoss kleben muss, überhaupt die Ausgabe auf Ausgabegeräte, die immer nur eine Farbe auf einmal ausgeben können, die Punktreduktion auf Konturen, die ganze Problematik mit dem Verschmelzen sich überlappender Objekte gleicher Farbe (was für Drucken nicht nötig ist) oder das Vektorisieren bei gleichzeitiger Farbreduktion (Posterisation), um ein farbiges Motiv überhaupt klebbar zu machen (damit man nicht 10 Blautöne kleben muss und am Ende das beklebte Auto auf jeder Seite 10cm breiter ist ;D ) ... dies und einige weitere Problematiken sind Corel & Co. weitestgehend unbekannt oder lassen sich nur manuell hochkompliziert lösen. Mit Windows-Treibern gibt es noch das Problem, das sie meist seitenorientiert arbeiten, was man auf einem Folienplotter wiederum nicht brauchen kann (Ausgabe sollte objektorientiert erfolgen und im besten Fall noch automatisch verschachteln).

Mein Tipp (und hier mache ich etwas Werbung, sorry): Lass Dir von mir eine Flexi 7-Demo-CD schicken (http://www.flexisign.ch/kontakt.html). Und wenn ein Boardie bei mir kauft, gibts Rabatt ;D .

Ingo B
31.10.2002, 14:16
Hallo zusammen,

wir haben hier auch einen GCC stehen. Sind soweit zufrieden - bis auf (typisch Schleppmesser) die Qualität bei kleinsten Schriften (oben erwähntes "automatisches Entgittern von i-Punkten etc.) >:(
Sonst war das Gerät günstig und taugt.
Wir verwenden zu 85% 60cm breite Folien - reicht meistens aus. Da bei uns oft alleine und nicht im team verkelbt wird, reichen 60cm vollkommen :-\.

Ich denke der Tipp mit ProSign ist nicht ganz schlecht - zwecks Messerabatt und Prozente und nochmasl Prozente...


Thema Weichware:
Haben hier Flexisign im Einsatz - die unterste Version (Grundmodul). Naja, das ist nicht gerade der Hit, aber es reicht. Bin mir sicher, dass die erweiterbaren Module schon bedeutend besser sind.
Weiß nicht, ob du den Plotter auch vom MAC ansteuern willst - wir tun dies jedenfalls und das funkts ohne Probs mit Flexisign.

Gruß
Ingo


@ BigMac
Hab FlexiSign 5.8 für MAC. Wadd soll den ein Update kosten??? Mail an mich bitte.

scanboostar
31.10.2002, 14:37
noch eine kleine anmerkung:

ich denke es ist viel interessanter darüber zu diskutieren ob man ein schleppmesser oder ein tangential-plotter haben möchte als die mögliche breite.
ich würde mal sagen beim d60 ist bei 1cm serifenbuchstabenhöhe ende im gelände, dann machts kein spaß mehr.
bei den kleineren sachen, wo es beim d60 klemmt, schmeiße ich dann den alps-drucker an und schneide seine ausdrucke auf kontur. ergänzen sich somit gut die beiden geräte.

man muß aber auch mit der zeit gehen, die alten zeiten, z.B. im messebau wo man quadratmeter große kleine texte ausplottete, sind vorbei. hallo digitaldruck!

mit tangentialplotter kannst du widerum wesentlich dickere materialien schneiden (wenn man es wirklich braucht)

ich denke du solltest dich jetzt auf der prosign mal umsehen, dies aber mit ruhe und dem nötigen abstand von der sache.
was ich definitiv ausschließen kann ist ein plotter mit einem werkzeugkaruszell, brauchst du nie!

team design
31.10.2002, 15:06
Wir setzen hier einen Summa T1000 ein. Tangentialmesserplotter, älteres Schätzchen, funzt tadellos, relativ robust, 1 m Plottbreite (reicht für ca. 98% aller Aufträge und ist gerade so die Grenze des allein erträglich handlebaren)
Schneidesoft Flexi, auch alte Version ohne Schnickschnack

Die Hauptarbeiten erledigen wir alle in Corel. (Bis auf Konturen, da haben die Programmierer bei Corel irgendwie einen rostigen Nagel im Kopf. Wie kann man nur so einen Scheiß verzapfen)
Also, Entwurf, Digitalisierung, Umsetzung, Zerlegen in Einzelteile, Ausschießen und Positionieren auf die Plotbahnbreite

In Flexi werden nur noch die Daten importiert, skaliert und bahnenweise geplottet (wobei wir fast immer die Bahnbreite ausnutzen)

Anscheinend sind aber die 1m-Plotter vom Aussterben bedroht, weil die Industrie halt lieber die 1,26m breiten Folien und die halb so breiten 63er verkauft. Diese Breiten sind rationeller zu produzieren, weil mal wieder alles aus Amiland kommt und da rechnet man halt nicht metrisch. (und hochnäsig und großkotzig, wie die Amis nun mal sind, haben sie auch keinen Bock, sich auf uns Kunden einzustellen)

Raten würde ich Dir zur größeren Breite. Ein Tangentialmesser ist, wenn die finanziellen Mittel es zulassen, auch vorzuziehen. An Software kann ich Dir nur empfehlen, Dir möglichst alle verschiedenen mal anzusehen und anzutesten. (Deinen Rechner wirst Du nach den ganzen Demos natürlich neu installieren müssen, das Betriebssystem verpackt das nicht. Schöne Grüße dafür nach Redmond) Nimm Dir Zeit dafür und vertrödel nicht Deine Zeit an den Messeständen. Jeder Verkäufer wird Dich von seinem Produkt überzeugen wollen und klaut Dir letztendlich die Zeit.
Hingehen, fragen wie teuer und Demo mitnehmen. Karte hinterlassen, Infomaterial zuschicken lassen und zuhause IN RUHE testen. Was die Dir auf den Messen zeigen, ist eh alles optimiert und wenig praxisgerecht.

Gruß,
Holger

(Meine persönliche Meinung.)

31.10.2002, 16:29
Ist es nicht eigentlich "wurscht" ;D , ob die Folien jetzt 1m breit oder 1.22m breit sind ;D ;D ? Ausser natürlich, man plottet den ganzen Tag nur für 1m hohe Bande in Fussballstadien ;D ;D


Karte hinterlassen, Infomaterial zuschicken lassen und zuhause IN RUHE testen. Was die Dir auf den Messen zeigen, ist eh alles optimiert und wenig praxisgerecht.



Ich dagegen sehe so manchesmal Probleme darin, Leuten eine Demo ohne Instruktion bwz. Vorführung in die Hand zu drücken. Die Software ist heutzutage relativ komplex, und ohne Hinweise auf die Schlüsselfunktionen wird die so mancher "demo-pröbler" übersehen. Ich versuche immer, so viele Randinformationen wie möglich mitzugeben.

Quercus
31.10.2002, 17:42
Also wir hatten 11 Jahre 8) 8) 8) zwei Tangentialplotter mit 46er bzw. 66er Breite mit Randlochung von Renker. Die liefen recht präzise und zuverlässig und waren täglich ausgelastet. Die Schnittqualität war spitze. Mich hat immer mehr die Beschränkung in der Breite und die Randlochung (Folienpreis und Verfügbarkeit) geärgert. Wegen der Breite mußte bei grossen Logos und Schriftzügen (z.B. bei Speditionsfahrzeugen) immer gestückelt werden. Dieser Aufwand ging ebenfalls ins Geld.
Einen Beschriftungsauftrag für 250 Türen mit dreistelligen Zahlen und VH = 500 mm 8) ??? :D mit Schablonenpapier und Farbe hätten wir auch in den Wind schreiben können.
Aber es gibt ja breitere Plotter und unsere waren auch nicht mehr reparabel und da haben wir nicht gekleckert, sondern geklotzt. Jetzt haben wir einen D 120 und sind ganz zufrieden, auch beim Schneiden kleiner Schriften unter 8 mm. Macht zwar kein Spaß beim Entgittern, aber wenn der Kunde meint, er bräuchte ein Acrylschild 15 x 10 cm mit Firmenlogo, Adresse Tel.- Nr. und was weiß ich noch alles, kann er es bekommen.
Tja und bei der Software arbeiten wir mit Flexisign Pro 6.6 und ich selber finde die super :D. Sie ist eigentlich das Beste, was ich an Schneidesoftware gesehen habe. Aber das muß jeder selber ausprobieren.Bin jetzt am Überlegen, ob wir uns die 7er Version zulegen.
Beim Plotter rate ich zur breiteren Ausführung. Ein Tangentialplotter z.B. von Summa wäre natürlich besser, aber das ist eine Preisfrage und man muß überlegen, ob sich das rentiert. Zur Zeit sind jedenfalls die Kunden rar und ziemlich knausrig.

printx
31.10.2002, 18:57
Hi,

ich plotte viel Flockfolien und bin mit dem Graphtec mit Software von Scanvec durchaus zufrieden. Gabs mal im Bundle für 4000 DM.
Vorarbeiten erstelle ich mit Xara, da ich Schriften (im Gegensatz zu Coreldraw) stauchen oder verziehen kann und anschliessend immernoch sauber an einer Kurve ausrichten kann. Brauch es z.B. bei Trikots für Vereins- oder Spielernamen.
Berichtigen muss ich Holger und Scanbooster was Corel anbelangt. Ist doch kein Problem Konturen mit Corel zu schneiden. Lege mit dem Umrisswerkzeug deine Kontur fest und dann Strg+Umschalt+Q oder unter "Anordnen" Umriss in Objekt umwandeln. Du siehst es natürlich nur im Umrissmodus.

salü
printx

printx
31.10.2002, 19:24
was vergessen:

noch einfacher das mit den Konturen im Corel, unter: "Fenster" - "Andockfenster" - "Kontur" aktivieren. Kannst dort Kontur nach innen oder aussen und den Abstand einstellen.
Wenn das auf älteren Versionen nicht geht, hol Dir die Corel10 - Version bei Ebay für 15 Euro Sofortkauf. (Bei Ebay einfach "corel 10" eingeben)

salü
printx

team design
31.10.2002, 20:11
Hast Du Dir nach so einer Konturenaktion schon mal angesehen, wieviele Knotenpunkte Deine Kurve hat? Weißt Du, was der Plotter an jedem Knotenpunkt macht?
Na also. Die Konturfunktion in Corel ist indiskutabel. Leider. Es wäre ja so schön gewesen.

Gruß,
Holger

printx
31.10.2002, 23:07
Hi Holger

Du musst alle Knoten auswählen und mit dem Schieberegler "Kurvenglättung" den Wert auf 2 setzen. So hast Du z.B. bei einem Arial S statt 1058 Knoten - ganze 19 Knoten. Probiers mal aus

salü
Printx

scanboostar
01.11.2002, 01:33
"Berichtigen muss ich Holger und Scanbooster was Corel anbelangt"

oh, printx, wenn du dich da mal nicht ganz gewaltig irrst!
sicher kann ich konturen mit corel zeichnen, aber vergleiche mal wirklich die konturfunktion von flexisign und corel, da liegen welten dazwischen. die qualitätsunterschiede sind so gewaltig, dass ich schon sagen muß: corel ist dort einfach kaputt!
mach mal eine kontur von einem schriftzug der 1m groß ist in corel und in flexisign. der alte 486 mit flexisign ist eher fertig als corel mit einem p4 und 2,2 ghz takt ind 1GB rambus!!
bei flexisign stimmt die kontur, ein kreis hat 4 knotenpunkte und basta, bei corel kannst du froh sein wenn die 64 kb objektgröße nicht überschritten werden. wie oft hast du bei corel dämliche überschneidungen, ich kann bei corel spitze ecken nicht rund umlaufen lassen (sag bitte nicht umrisssift in kurve konvertieren) zudem setze ich nachwievor in corel 8, wo diese funktion nicht implementiert ist. ( corel 9, 10, da funktioniert das farbmanagement fürn offsetdruck schlampig) diese konturfunktion ist in flexisign einfach genial.
der absulute witz in corel ist die funktion: automatisch reduzieren (knotenpunkte). wenn aus rundungen strecken werden ist es doch arg bösgarstig. teste mal flexisign und du weißt was ich meine.

aber um nochmal festzustellen, corel ist trotz seiner macken MEIN programm und am besten ist nachwievor die 8. es ist absolut preiswert und sehr brauchbar (wenn da noch die konturfunktion wäre....)
so nun muß ich weg vom computer, sonst gibs mecker von meiner frau.

gruß
christian

01.11.2002, 02:42
Es gibt noch einige Faktoren mehr, woran man merkt, das Corel Draw keine Schneideplotter kennt. Die Konturenqualität ist sicher ein Faktor: während der Summa-Technikerschulung haben die uns einen Kreis gezeigt, der aussah wie aus Geraden zusammengestückelt (aus Corel Draw)... zum Glück gibt es in den Summa-Plottern direkt eine Option, die schlechte Konturen glättet, so das man wenigstens eine Chance auf eine Optimierung hat.

Aber auch sonstige Produktivitätsmerkmale gibt es: nehmen wir mal eine Schreibschrift. Man muss für das Drucken die einzelnen Buchstaben einer Schreibschrift nicht verschmelzen, auch wenn sich die Konturen der Buchstaben überlappen. Wohl deshalb sind die Verschmelzungsoptionen von Corel Draw nur rudimentär: verschmolzene Buchstaben werden in Kurven gewandelt und sind nicht mehr editierbar (man kann höchstens die alten Einzelteile zusätzlich behalten), wenn man nachträgliche Änderungen hat, muss der Text neu gesetzt werden. Ein Programm wie Flexi (allerdings erst sei Version 6) verschmilzt die Buchstaben einerseits, weil das so gebraucht wird für die Plotausgabe, hält sie andererseits aber weiter editierbar (damit man den Text bei einer Änderung nicht neu setzen muss). Ein Klick mit dem Textwerkzeug reicht. Und nicht nur mit Text, mit allen Objekten funktioniert das. Verschmilzt man 8 Rechtecke zu einer komplexen Struktur und der Kunde kommt plötzlich und sagt, ich will nicht 4mm Eckenradius, sondern 5mm Eckenradius ... kein Problem (noch dazu auf mindestens 2 verschiedene Art und Weisen, die mir spontan einfallen ;) ). Bei Corel geht das nur, wenn man die Objekte nicht verschmolzen hat, was aber für die Plotausgabe unbedingt notwendig ist.

Auch wenn eine Software davon ausgeht, das man eine Graphik auf einem Papierformat ausrichtet und dann auf dieses Papierformat druckt (A4, A3), ist das nicht günstig für das Folienplotten. Extrem unangenehm ist das bei der Verwendung von Windows-Treibern, die nach Positionierung eines Motivs 20cm vom Blattanfang entfernt das Motiv beim Plotten dann auch 20cm vom Ursprung versetzen. Problematisch ist auch, das die Windows-Treiber meist nicht wissen, das ein Gerät angeschlossen ist, das nur eine Farbe auf einmal ausgeben kann.

Ich könnte die Aufzählung noch fortsetzen ;D ... ;D ... ;D

printx
01.11.2002, 13:28
langsam, ich habe aus Coreldraw noch nie geschnitten, verwende den Vorläufer von Flexisign. Was ich sagen wollte war, dass einer der sich das Flexisign nicht leisten kann oder nur sehr wenig schneiden muss dennoch eine Schrift mit Konturen schneiden kann. Bis gestern wusste ich selbst nicht wie das genau in Corel geht, aber mit etwas Übung ist das durchaus möglich. Geb doch mal hier im Forum die Preise für die verschiedenen Vollversionen und Updates von Flexi bekannt, bei mir käme z.B. ein Update von der Vollversion von CasMate auf Flexi7 in Frage. Kann ich z.B. in Flexi eine Schrift strecken und anschliessend auf einen Bogen setzen - ohne dass sich die Schrift verändert ?
salü
printx

01.11.2002, 17:05
Hi,
...hat jemand Erfahrung mit COCUT?
Ist glaube ich etwas günstiger als Flexisign und man kann direkt aus Corel plotten. Ich habe mir Corel speziell fürs Plotten installiert. Mein Programm ist eigentlich Illustrator.

Wäre an Meinungen zu COCUT interessiert.

Gruß
Tom,
der Unentschlossene

01.11.2002, 18:32
Geb doch mal hier im Forum die Preise für die verschiedenen Vollversionen und Updates von Flexi bekannt, bei mir käme z.B. ein Update von der Vollversion von CasMate auf Flexi7 in Frage.

Mache ich nicht so gern, weil das eine Art Werbung wäre, die wir eigentlich (mich incl.) hier nicht haben wollen, aber wer fragt, bekommt Sie per Mail oder PM (so wie Du auch ;) ). Im Moment gibt es - bis mindestens Ende November im Moment - auch Boarderöffnungs-Rabatt. Alles weitere unter uns.

Kann ich z.B. in Flexi eine Schrift strecken und anschliessend auf einen Bogen setzen - ohne dass sich die Schrift verändert ?

Bin mir nicht sicher, was Du meinst. Ich habe leider auch kein CASmate mehr hier. In Flexi setzt Du Text entweder gerade oder auf Bogen, und hast sowohl für Text als auch für Bogentext die gleichen Formatierungsoptionen (Buchstabenbreite und -abstand, Grösse, Neigung etc.). Bei dieser Option werden die Buchstaben nicht in Bogenform verzerrt. Ausserdem kannst Du den Textstil eines gestreckten und sonstwie umgestalteten Textes auf einen in Bogenform gesetzten Text kopieren. Wenn die Buchstaben des entsprechenden Textes in Bogenform verzerrt haben willst, macht man das über die Verformungsoptionen.

printx
01.11.2002, 21:03
Hi Bigmac,
danke für die Mail,
was ich meine bei dem Schriften strecken und auf Bogen, hab's mal auf http://www.rheintaler.de/ gelegt. Der selbe unbrauchbare Effect wie bei Coreldraw ist übrigens auch auf dem CasMate Pro Schneideprogramm. Probier mal, ob es mit Flexi7 möglich ist.
danke
salü
printx

01.11.2002, 23:06
Hi Bigmac,
danke für die Mail,
was ich meine bei dem Schriften strecken und auf Bogen, hab's mal auf http://www.rheintaler.de/ gelegt. Der selbe unbrauchbare Effect wie bei Coreldraw ist übrigens auch auf dem CasMate Pro Schneideprogramm. Probier mal, ob es mit Flexi7 möglich ist.
danke
salü
printx


Ich probiere es morgen aus und gebe Dir dann Bescheid! Ich glaube, ich weiss jetzt, worum es geht, interessiert mich selbst mal ;) ...

03.11.2002, 00:46
was ich meine bei dem Schriften strecken und auf Bogen, hab's mal auf http://www.rheintaler.de/ gelegt. Der selbe unbrauchbare Effect wie bei Coreldraw ist übrigens auch auf dem CasMate Pro Schneideprogramm. Probier mal, ob es mit Flexi7 möglich ist.


Ich habe es probiert, kann es nur leider nicht aufs Web stellen, weil ich im Moment den Dealerdongle, auf dem Flexi 7 freigeschaltet ist, verliehen habe (hätte eigentlich den anderen auch schon freischalten lassen können, ich Depp, kostet ja nix, aber vergessen), mit der Demo testen muss und nicht speichern kann. Was auf jeden Fall wohl anders ist als wie Du beschreibst, ist, das man den Text nicht verzerrt und auf Bogen setzt, sondern auf Bogen setzt und dann verzerrt. Und jeder Buchstabe wird exakt in die Richtung verzerrt wie bei geradem Text, also Buchstabe für Buchstabe senkrecht in die Richtung, in der er auf dem Bogen sitzt. Ich kann keine Unterschiede feststellen zwischen Normaltext verzerrt und Bogentext verzerrt.

Soll ich Dir eine Demo schicken, damit Du selbst mal probieren kannst?

scanboostar
03.11.2002, 11:27
@ agentur

weil die frage zu gocut kam, nun ich habe die einfache standardversion mit corel 8 im einsatz. mir reicht diese version völlig.
man kann damit schnell und bequem plotten, wird das entgittern schwerer, erhöhe ich den messerandruck einfach um 5g, bis es durch ein neues ersetzt wird. ich kann eine kleine materialbibliothek anlegen wo ich die plottdaten (andruck und geschwindigkeit) abspeichere. daten allso für verschiedene folienarten flockfolie, normale folie, tagesleuchtfolie, konturaufkleber, maskierfolie und du hast immer den optimalen schnitt.
wie gesagt, ich habe auch eine alte flexisignsoftware im einsatz, aus der ich aber nicht (mehr) plotte.
auch das konturenschneiden von aufklebern mit dem summa d60 funktioniert mit cocut ganz gut. die möglichkeit des konturschnitts war beim summa mit kaufentscheidend.
mein letzter stand von cocut (ca. 6 monate) ist, dass es nicht unter win XP läuft aber ein update in arbeit ist.
lass dich mit meinen einwand gegen die konturfähigkeit von corel nicht verunsichern (text rund schreiben mit corel ist auch son ne sache) natürlich bekommt man es auch mit corel hin, irgentwie und dies mitunter keineswegs elegant, aber es geht.

ich muß sagen, das die kombination aus summa d60 + corel + cocut ungemein preisgünstig ist, was aber natürlich kein garant für ein perfektes endergebnis sein kann. wenn die idee und der satz mies sind, kanns auch das beste programm nicht mehr rausreissen

gruß
christian

manuciao
17.03.2003, 15:15
Hallo,

was ist der Unterschied zwischen dem Roland CX-500 und dem Summa D-120 außer dem Preis??

Beide werden mit Signlab ES2 Shortcut angeboten. Welchen würdet Ihr nehmen? Fragen über Fragen!!

ciao manuciao