Summa D120 schneidet Maße völlig zu kurz

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Summa D120 schneidet Maße völlig zu kurz

      Hallo,
      zum Wochenende Probleme und Techniker nicht zu erreichen.

      Milchglasfolie 8510er
      soll Maße 700 x 680 mm haben
      geschnitten wird 680 x 660 mm
      Auch andere Folien schneidet er zu kurz
      Nach reichlichen Versuchen sind es immer ca. 3% die an dem Maß fehlen.
      Auch eine sogenannte "EICHUNG" in Winplot hat nichts gebracht.
      SignLab als zweites Schneideprogramm liefert gleiches Ergebnis.


      Hat irgend jemand eine Idee?
    • In der Länge kommen Abweichungen bei Rollenplottern schon mal vor bauartbedingt, im Plotter gibt es dafür die X-Kalibrierung (Plotter plottet Linie und gibt am Display an für wie lang er sie hält, man misst aus und korrigiert den Wert, fertig). In der Breite sollte das nicht passieren, lässt sich aber im Service Mode auch kalibrieren (bei älteren Maschinen wie SummaSign auch im Usermenü).

      Weitere Probleme bei der Längengenauigkeit können folgende sein:
      • Abgenutzte bzw. beschädigte Andruckrollen, beschädigte Gritrollen
      • Schwere Rolle, man nutzt aber die Medienflansche und die Führung nicht
      • Autoladen ausgeschaltet (Abrollen des Materials vor dem plotten, Plotter fährt während des Plotvorgangs ins Rollengewicht)
      • Aus irgendeinem Grund (je nach Modell möglich) den Führungsrollen-Andruck verringert


      Die Milchglasfolie die ich kenne hat meist einen Plastikträger, der ist nicht so wahnsinnig griffig für die Gritroller. Vielleicht kannst Du anhand des angehängten Bilds mal schauen ob Dein Plotter sauber transportiert. Die Abbildung bezieht sich auf die Abdrücke der goldfarbenen Gritroller auf dem Backing des Materials.
      Dateien
      • TRACKING.jpg

        (73,69 kB, 15 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Erst einmal vielen Dank für die Antworten.
      Leider ist es nicht nur bei Milchglasfolie, sondern auch bei 751 Oracal.

      Der Transport funktioniert sehr gut, keine Auffälligkeiten beim Transport.
      Wenn ich ein Rechteck schneide (horizontal), also 1000 mm breit und 500 mm lang, dann fehlen in beide Richtungen ca. 3% . Nun hab ich einmal 3% raufgelegt, also 1030 breit und es sind fast genau 1000 mm.

      Ich hatte vor 1 Jahr einen Techniker, der den Druckkopf gewechselt hat und seit dem muß ich das Messer ca. 1,5 -2 mm rausdrehen, damit sauber geplottet wird. Auch wurde der neue Kopf umgebaut, weil die Anschlüsse nicht richtig waren (anderes Modell).

      Werde mir wohl einen Neuen kaufen müssen, wenn das Problem nicht zu beheben ist.
    • Bart schrieb:

      Welche Software du.zum plotten verwendest hattest du uns nicht verraten.
      Im Productions Manager von FlexiSign z.B. muss unter Einstellungen die Genauigkeit auf 5 Stellen hinter dem Komma eingestellt werden.
      Als Maßeinheit ist konsequent in allen Untermenüs auf metrisch (mm) zu stellen.
      Da gab es ansonsten auch Differenzen zwischen eingestellter und tatsächlicher Länge. Die geplottete Länge war damals auch zu kurz
      Das Einzige, was stört, ist der Kunde!
    • Mache mal (so wie @bigmac beschrieben hat) den Schnitttest/Längenkalibrierung laut Anleitung.
      Das hatte ich auch mal. Trat mMn sogar abrupt auf.
      Längen- und Breitenkaliebrierung im Plottermenue und alles ist seitdem wieder gut.
      Das braucht einen guten Meter Folie und gut.

      Wenn da irgend was in der Schneidsoftware angepasst (rungefriockelt) wird, passt es bei einer anderen Software evtl. wieder nicht.
      Der Plotter für sich allein muss zwingend richtig eingestellt sei.
      Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung der reinen Wahrheit.
      (J. Conrad, Schriftsteller, 1857-1924)
    • Kannst Du mir mal genau sagen was das für ein Plotter ist? „Den Kopf umpolen“ war nur bei einem Modell nötig, und zwar wenn man beim Summapaint aus den 90ern einen Tangentialkopf vom SummaSign verbaut hat.

      Was bei älteren SummaCuts vorkommt ist, das man beispielsweise einen Kopf für den SE dabei hat (mit OPOS), der Plotter aber ein Summacut ohne OPOS ist (oder umgekehrt): hier sind die Kabel unterschiedlich. Dann tauscht man einfach das kleine Platinchen vom Kopf gegen die alte Version aus (das ist auch kein Problem).

      Wegen Messer weit raus: drehe mal das Messer komplett rein und schiebe eine 3.5“-Diskette unter den Messerhalter. Der Abstand des Messerhalters zur Platen sollte genau eine Diskettendicke sein. Falls der Abstand höher ist, kannst Du die Schrauben die den Kopf halten leicht anlösen und die Kopfhöhe verstellen. Aufpassen das der Kopf anschliessend wieder gerade wird.

      Wenn Dein Cutter ein alter (d. h. ein beiger) Sumnacut ist, ist möglich das noch X- und Y-Kalibrierung im Usermenü sind: einfach mal schauen.

      Es kann noch ein Problem mit der eingestellten Auflösung im Plottertreiber sein, dafür würde der gleichmässige Versatz in beide Richtungen sprechen, aber das es aus Signlab und Winplot den gleichen Fehler macht spricht wieder dagegen.
    • Das sind viele Informationen, Danke.

      Also der Plotter ist bestimmt schon alt (beige/grau).

      Die xy Kalibrierung habe ich in Winplot durchgeführt, hat aber nichts gebracht.
      Werde noch einmal direkt am Gerät eine Kalibrierung durchführen.
      Werde den Tipp mit der Diskette ausprobieren, müßte noch irgenwo eine haben.


      //
      Es kann noch ein Problem mit der eingestellten Auflösung im Plottertreiber sein, dafür würde der gleichmässige Versatz in beide Richtungen sprechen, aber das es aus Signlab und Winplot den gleichen Fehler macht spricht wieder dagegen.
      //
      Wo kann man eine Auflösung in WINPlott einstellen?

      Vielen Dank für die Tipps.
      Michael