Suche Rat für neuen Schneideplotter

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    • scanboostar schrieb:

      ...soll besser sein. Ja. Ist es auch wirklich so?Und wenn es so klein wird, dann habe ich eh kein Bock zum entgittern und ich suche eine andere Methode. Meist läuft es auf Druck hinaus.
      Die Genauigkeit erkauft man sich da mit Geschwindigkeit und natürlich mit dem Preis. Wirklich dicke Folien wäre für mich ein Argument für ein Tangentialplotter. Wobei dann auch wieder Flachbett eine Option wäre.
      Das ist jetzt so eine S-Klasse oder 7er BMW Diskussion.. die kein Ende haben kann.

      Wrapping Folien Plotte ich So gut wie nie.. aber Glasdekorfolien und hoffentlich in der Zukunft Laminierter Druck.. daher DENKE ICH.. tangential sollte es schon sein.

      Flachbett ist leider aus Platzgründen nicht machbar..

      Und das Erleichterte Entgittern ist eher ein Resultat aus Folienwahl und Plottereinstellung...
    • conradh schrieb:

      Wir sind vom Graphtec CE5000 auf den Summa S2 T140 gewechselt. (das ist der mit Tangential-Kopf)
      Das ist natürlich auch ein Wechsel von Mittelklasse auf Oberklasse, aber der Summa ist um Welten besser.
      Das einzige Manko ist die Software vom Summa. Die ist im vergleich zu dem (auf Flexi basierenden) Tool von Graphtec einfach mies.
      Über die ersten Zeilen hab ich mich richtig gefreut.. aber der Schlusssatz hat es zu nichte gemacht..

      Ich werd den mal trotzdem im Auge behalten..

      Ist es eine aktuelle Version? Oder gibt es vom S2 noch ein facelift?
    • buggy-x schrieb:

      Bin ich der einzige, der seit 1993 noch seinen ersten hat? ;(

      Ich bin auch fast so jung. Arbeite seit '89 mit mir.


      Matze's Tipp mit den 1600mm würde ich zu Herzen nehmen und kann ich nur bestätigen. Investiere lieber jetzt etwas mehr in ein breiteres Gerät.
      Irgendwann kommt der Tag wo du aus welchen Gründen auch immer plötzlich weder den Erwartungen einen 1,6m breiten Drucker bei dir stehen hast. Spätestens dann ärgerst du dich das du nicht 1,6m breite Print'n'Cut Jobs machen kannst - auch zu bedenken sind die CarWrap Folien die vllt auch mal geplottet werden wollen und 1,52 breit sind...
    • Lotta schrieb:

      buggy-x schrieb:

      Bin ich der einzige, der seit 1993 noch seinen ersten hat? ;(
      ... und ich dachte mein Mutho von 98 ist schon ein Methusalem. Es scheinen hier aber noch einige Plotter-Opas im Betrieb zu sein.
      hier werkelt noch einer der ersten Summa T1000, den hab ich '97 gebraucht gekauft, da war er schon 5 Jahre alt oder so. Defekte an der Maschine? Keine. Lediglich die Pinchrollen müüssen dringend erneuert werden und eine dösige Auszublödende hat die Schneidewalze mit nem Cutter kaputtgeschnitten. Ersatz gibt es nicht, weder für die Rollen noch für die Walzen ...

      Und klar, einen Summa T1400 mit OPOS haben wir auch noch.

      Ich würde immer zu einem Tangentialmesserplotter raten, immer mit OPOS. Von Summa kann ich nichts Negatives berichten. Kollegen haben mehrere Mimis gehabt, die immer mal wieder mit Kleinigkeiten zickten, aber die wurden auch nie gepflegt. Und wenn man Mädels nicht pflegt, zicken sie halt rum ...

      Gruß
      Holger
      Never quit! (Erik Buell, 2010)
    • Wir haben in den letzten 25 Jahren einige Roland, Mimaki und Summa im Einsatz gehabt.
      Fazit:
      Roland, Naja

      Mimaki - Arbeittiere und robust

      Summa D Class - Top! Haben in für Digitladrucke in 160cm breite.

      Summa S Class (Tangential) - Hammer! Unfassbar schnell, präziese und unkaputtbar!
      Wir haben mit dem 120er ungelogen Millionen von Buchstaben in 6 mm und 10 mm VH geplottet. Die sehen aus wie gedruckt und lassen sich spielend entgittern. Die Maschine läuft auch ohne weiteres 10 Stunden lang am Stück und knallt dabei über Nacht eine ganze Rolle durch. Auch nach mittlerweile knapp 15 Jahren.
      "Kein Geld kann Ich auch ohne Arbeit verdienen." CHRISTIAN JÄCKEL
    • Ich Danke euch allen vielmals für die Hilfreichen Tips... :thumbup:

      Im Großen und ganzen haben fast alle die besten Erfahrungen mit Summa gemacht
      und das was meine Recherche ergab passt der Summa S2 T140 meinen bedürfnissen.

      Jetzt hoffe ich mal das ich auch ein geeignetes Angebot dafür erhalte..
    • arttin schrieb:

      bigmac schrieb:

      Summa hat sicher ein besseres Tracking als die Graphtec (je nach Modell und Folienbreite +/- 0,1mm auf bis zu 12m).

      Die Reihenfolge der Konturen lassen sich über Software sortieren, Flexi zB kann das. Es gibt aber auch im Summa-Plotter integriert die Funktion „Segmentieren“ die lange Verfahrwege verhindert.

      Viel Erfahrung habe ich mit Graphtec oder Mimaki nicht. Wir sind zwar Mimaki-Händler, als Rollen-Schneideplotter verkaufen wir aber überwiegend Summa. Die wenigen Berührungen die ich mit Graphtec hatte, hat mich die Menüführung genervt ... ist aber schon ein wenig länger her. Marktführer ist soweit ich weiss Summa.
      So ein Tracking ist ja enorm! Kannst du mir einen konkretes Summa Model nennen wofür ich mir Angebote einholen kann? Muss bzw Sollte aber schon ein Tangetialschnitt haben.. wenn ich mich recht erinnere gelesen zu haben, haben das nicht alle summas
      Die technischen Angaben sind bei den S-Class Plottern, bei Folien bis 760mm Breite, bis zu 12m, über 760mm Breite bis zu 4m. Die SummaCUT haben bis 8m bei Folien bis 760mm Breite.

      Es ist tatsächlich interessant was Summa tut um das zu erreichen: die Gritrollen zum Beispiel kommen bei Summa im Werk an mit Fertigungstoleranzen, also leicht unterschiedlichen Umfängen, werden dann dort aber exakt vermessen und sortiert: so kommen nur Gritrollen mit möglichst identischen Umfängen auf eine Vorschubachse.

      Dazu gibt es noch weitere Tricks und Einstellungen:

      Man kann den Plotter so einstellen das er nicht den gesamten Job auf einmal, sondern in Teilsegmenten abarbeitet. Das verhindert bei grossen Konturen, das der Plotter grosse Distanzen hin und her abfährt.

      Auch bei OPOS gibt es was ähnliches: OPOS hat nicht nur 4 Marker, sondern kann theoretisch bis zu 64 Markerreihen (128 Passer) einlesen. Das erhöht an sich bereits die Präzision, zusätzlich kann man aber auch bestimmen das er nicht den kompletten Markersatz auf einmal einliest, sondern erst einmal nur 4 oder 6, dann den Bereich zwischen diesen Markern schneidet, dann weitere Markerreihen einliest und wieder nur den Teilbereich schneidet usw. Dazu gibt es noch die XY-Linien die auch bogenförmige Verformungen in der Folienbreite darstellen und eine Kompensierung ermöglichen.

      Ein Summa S-Class ist leider kein wirklich günstiger Plotter, schon gar nicht als Tangentialmodell. Aber die Geräte haben Einsatzdauern von 10 Jahren und mehr, da rechnet sich ein Mehrpreis auch wieder.
    • bigmac schrieb:


      Ein Summa S-Class ist leider kein wirklich günstiger Plotter, schon gar nicht als Tangentialmodell. Aber die Geräte haben Einsatzdauern von 10 Jahren und mehr, da rechnet sich ein Mehrpreis auch wieder.
      Wenn Du dagegen hältst, wie viel Lebenszeit Du mit einem schlechteren Plotter verdummst. Kann er doch fast Kosten was er will. Teuer ist er nur, wenn Du nicht mit Ihm plottest, da kann die Maschine aber nichts dafür. Ebenfalls must Du die Kosten der zerschnittene Folien rechnen, nur weil der Plotter ab einer gewissen Länge verläuft. Deine Planung braucht täglich länger weil Du kleinere Segmente erstellst u.s.w.

      Wir holen die Mehrkosten einer 1600 mm Maschine alleine dadurch wieder rein, weil wir Ladekantenschutzfolien in 1400 mm plotten können, ohne die Folie immer längs zu Plotten, und dann die Restfolie immer wieder aufheben und neu schauen müssen ob sie für den nächsten Streifen wieder langt (Ich hoffe Ihr versteht was ich meine). Wir verrechnen 0,15 lfm, weil wir nur so viel Folie brauchen, und nicht 1,4 x 1,2 m, weil wir längs die Folie geschnitten haben.

      1400mm Maschinen sind für mich wie "Halb Mensch/halb Fahrrad". Also nix halbes und nix ganzes. Aber es soll jeder machen was er für Richtig hält.

      Gruß

      P.S: Wir hatten 15 Jahre einen Roland Camm 1, und waren verliebt in ihn, bis wir festgestellt haben, das unser neuer Summa die Sachen in fast doppelter Geschwindigkeit erledigt (ohne Übertreibung).
      Man ist so alt, wie man sich fühlt - aber niemals so wichtig!
    • scanboostar schrieb:

      Muss es ein Tangentialplotter sein? (nein)
      Da würde ich Dir widersprechen - wenn Du das einmal hattest, möchtest Du kein Schleppmesser mehr. Allein die Geschwindigkeit.
      OPOS - hätte auch gedacht, daß ich das nie brauchen würde - aber immer wieder kommen kleinere Sachen, die man so schnell erledigen kann. USB ist auch praktisch - kein Ärger mehr mit der ollen Schnittstelle. Plug&Play - sogar die Treiber werden automatisch installiert.
      Und 75 cm ist auch schon mal mehr als 60 cm. Ich kann zur Not auch 95 cm Folien drunter legen, wenn ich nur mittig ein Motiv zu Plotten habe - alles schon gemacht und klappt gut.
      Die Winplott-Software nutzte ich nur für OPOS - da funktioniert das genial einfach. Ansonsten mein altes EasyCut. Mein Plotter ist mittlerweile auch schon 14 Jahre alt.
      An Deiner Stelle würde ich auf einen gebrauchten S75 T wechseln - günstig und wirklich ein Quantensprung.Sehr schön auch hier das Touchdisplay.
      Ein guter Bauer hat eine Ernte auf dem Feld, eine in der Scheune und eine auf dem Konto.
    • Aber die Qualität der Kurven ist deutlich besser - und das Gesicht der Kunden, wenn Du sagst: 4mm Schrift plotten? Kein Problem ;)
      Stillstandszeiten? Längere Stillstandszeiten bedeuten bei mir mehr Freizeit - da liege ich lieber auf der Couch als einem Schleppmesser zuzuschauen ...
      Ein guter Bauer hat eine Ernte auf dem Feld, eine in der Scheune und eine auf dem Konto.