Suche Rat für neuen Schneideplotter

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • dennis601 schrieb:

      Was bedeutet die "Schneidegenauigkeit" in dem o.g. Vergleich? Wiederholgenauigkeit? Toleranzen?
      ich würde aber auch die allgemeine Verarbeitung des Geräts mit einbeziehen: die ist bei Summa grundsolide und robust. Bei anderen Plottern habe ich dagegen schon öfters gedacht: bricht das ab, wenn ich jetzt hier rum hantiere.
      Ich hatte auch schon ab und an den Fall, daß bei meinem Summa eine Rolle aus der Bahn gelaufen ist - das Problem wird jeder kennen, der Plottet - da wird die Folie gewaltsam aufgeschoben, zusammengeknüllt und alles verkeilt sich unter dem Schneidkopf. Am Anfang denkt man: das war es, der Plotter ist hin - aber nein, man zerrt alles raus und arbeitet ganz normal weiter.
      DAS ist für mich Qualität ...
      Ein guter Bauer hat eine Ernte auf dem Feld, eine in der Scheune und eine auf dem Konto.
    • Also ein Graphtec-Händler stellt noch einmal klar, dass der Graphtec-Plotter der beste Plotter ist.
      Das kann ich da aber nicht erkennen. Da werden Vorteile aus Sicht des Händlers vorgestellt. Wie das jeder andere Händler doch auch machen würde. Dafür haben wir ja das Forum, damit man solche Diskussionen führen kann und sich jeder sein Bild machen kann. Die stärkste Aussage kommt natürlich von Kollegen. Die vergleichen aber oft nicht mehrere Geräte am Markt.

      Ich weiß von einem User hier, der mit einem Graphtec Etiketten schneidet bis der Arzt kommt. Der hat sich die Arbeit gemacht und ist mit seiner Anforderung die Plotter durch gegangen. Da ging es darum Massen an kleinen Etiketten passgenau zu schneiden. Übrig geblieben ist dann ein Graphtec. Ich weiß leider nicht mehr welcher. Ich meine der 8000er bin aber nicht sicher.
      "Manche Stürme machen Unordnung. Andere räumen auf."
    • Ja genau, man braucht das Werkzeug, das paßt. Ich sage mal, bis auf ein paar Chinagurken, wird jeder Plotter die Arbeit im Bereich zwischen 90 und 100%ig erledigen. Die Unterschiede treten dann wahrscheinlich auf lange Sicht zu tage - wie viele Reparaturen ect...
      Ein guter Bauer hat eine Ernte auf dem Feld, eine in der Scheune und eine auf dem Konto.
    • dennis601 schrieb:

      Der FC9000-160 ist fernab des Vergleichs dann der beste Plotter von Graphtec
      Das hängt ganz vom geplanten Verwendungszweck ab. Der FC9000 ist das Flaggschiff von Graphtec und bietet mehr Features als der CE7000. Wir haben die beiden auch miteinander verglichen um die Unterschiede zwischen den beiden Serien herauszustellen. Den Vergleich gibts hier.

      dennis601 schrieb:

      Der FC9000-160 ist fernab des Vergleichs dann der beste Plotter von Graphtec?
      Alles rund ums Schneiden von Graphtec - Rollenschneideplotter, Flachbettschneideplotter und die neue digitale Stanze
    • buggy-x schrieb:

      Also ein Graphtec-Händler stellt noch einmal klar, dass der Graphtec-Plotter der beste Plotter ist.
      Das kann ich da aber nicht erkennen. Da werden Vorteile aus Sicht des Händlers vorgestellt. Wie das jeder andere Händler doch auch machen würde. Dafür haben wir ja das Forum, damit man solche Diskussionen führen kann und sich jeder sein Bild machen kann. Die stärkste Aussage kommt natürlich von Kollegen. Die vergleichen aber oft nicht mehrere Geräte am Markt.
      [...]
      Das war auch auf den Blog-Eintrag gerichtet und nicht auf den Post hier im Forum.

      Da ich persönlich mit dem Mimaki hier arbeite seitdem ich in der Firma tätig bin kamen außer Summa und ab und zu Roland nicht viele Alternativen auf meinen Schreibtisch. Wenn denn dann mal eine Neuanschaffung ansteht habe ich nun eine Marke mehr im Kopf.
      :)
      - 601
    • Es geht um Wiederholgenauigkeit ... im Prinzip darum, das ein Plotter das schneiden zum Beispiel eines Rechtecks da aufhört, wo er angefangen hat.

      Die Vergleichstabelle auf die Du verlinkst ist zudem nicht ganz richtig: der SummaCUT D60R beispielsweise wird mit 600mm angegeben, über ausgedehntes Laden sind aber bis 630mm möglich.

      Ich finde auch interessant das die "Werkzeugpositionen" oder "Schneiderille für Durchschnitt" als Pluspunkte gegenüber dem Summa angegeben werden, obwohl das im Endeffekt bedeutet das der Summa in der immer gleichen Position, in einem Arbeitsgang, sowohl Kisscut als auch Stanzschnitt machen kann, während beim Graphtec zwischendurch das Messer umgesetzt werden müsste. Für mich müsste das rot eingefärbt sein.

      Falsch ist auch bei der Softwareausstattung das bei "Standalone-Softwarelösung" für Summa "nein" steht. Sowohl Windows Winplot als auch für Mac MacSign sind Standalone-Lösungen, die Plugins dienen nur dem zuliefern von Daten aus Corel oder Illustrator. Genau so gut kann man in die Programme Dateien aus jedem beliebigen anderen Graphik- oder CAD-Programm einfügen.

      Was bringt eine Lupe zur Messereinstellung? Seit Jahrzehnten wissen Anwender wie das Plotmesser optimal einzustellen ist, was die Lupe als Vorteil bringen erschliesst sich mir nicht.

      Solche Vergleiche stehen immer auf wackligen Beinen. Roland hat vor Jahren in den USA einen stark hinkenden Vergleich zwischen HP Latex 360 und Roland VersaExpress gebracht ... den habe ich persönlich in einem anschliessend vielzitierten Beitrag im amerikanischen Signs101-Forum komplett zerflückt (hat mich sogar bei HP in Barcelona ein klein wenig berühmt gemacht ;) ).

      Das soll nicht heissen das ich glaube das der Graphtec kein guter Plotter ist (ist er sicher, Graphtec gehört ja mit Mimaki und Summa zu den Marktgrössen), oder das diese Vergleichstabelle ein Betrugsversuch ist ... aber man macht sich mit so etwas sehr angreifbar.
    • Es geht um Wiederholgenauigkeit ... im Prinzip darum, das ein Plotter das schneiden zum Beispiel eines Rechtecks da aufhört, wo er angefangen hat.
      Nö. Die Wiederholgenauigkeit gibt an wie groß der Unterschied zwischen mehreren gleichen Teilen ist. Heißt, du schneidest 30 Vierecke und hast eine Tolleranz untereinander.
      "Manche Stürme machen Unordnung. Andere räumen auf."
    • Vorsicht bei den Vorgängermodellen - das "alte" LED OPOS ist nicht gerade sehr zuverlässig.

      Auch sonst empfinde ich die OPOS Funktionalität nicht perfekt.
      Falls mal schwierige Medien geladen sind und die Medienkalibrierung nicht paßt, läßt sich OPOS vergebliche Suche nicht abbrechen.
      Und weil ich gerade dabei bin, überhaupt könnte die immer wieder benötigte Kalibrierung viel eleganter oder besser automatisiert sein.
      Der Blattmodus z.B. für Siebdruckbögen muß nach jedem Power On neu aktiviert werden.
      Beim Nachrüsten von OPOS, läßt sich dieses mitunter nicht auf Anhieb mit dem Messer kalibrieren, da in der Firmware von Summas ohne OPOS falsche Abstände hinterlegt sind.
      Das Messer einstellen gestaltet sich bei montiertem OPOS auch fummelig, wenn man dabei lieber den Messerfuß festhalten möchte, um den Tangentialservo zu schonen.
      Die neuen Summas haben gegenüber den alten Signs auch etwas an Robustheit eingebüßt.

      Aber ansonsten sind sie m.E. immer noch das Maß aller Dinge.
      ¤¤¤¤¤ Nothing is good or bad only thinking makes it so ¤¤¤¤¤ :floet:
    • Bei den aktuellen Summa-Cuttern klappen die OPOS-Sensoren automatisch hoch und runter, speziell bei der S-Class (den mit dem Tangentialmotor, den man "schonen" will) ist vom Sensor nichts zu sehen oder zu fühlen wenn er nicht gebraucht wird, schon gar nicht in Nähe des Messers.

      Die letzten neuen Plotter mit dem roten LED-Sensor wurden 2007 gebaut. Also wenn man sich nicht gerade beim Händler ein 13 Jahre altes Gerät für neu andrehen lässt, ist das Thema schon lange Geschichte. Abgesehen davon funktionierte der Sensor an sich zuverlässig ... er war eben nur seit 1995 auf dem Markt, eher für Siebdrucke gedacht, und die neueren Tintenstrahldrucker lieferten oftmals nicht mehr genug Dichte.

      Irgendwelche angeblich falschen Werte in Summas ohne OPOS betrifft auch kein Gerät mehr das in den Jahren seit 2007 gebaut wurden, denn seit den SummaCUT R-Modellen (ab 2007) und S-Class (ab 2005) hat es keine Geräte mehr ohne OPOS.

      Was Robustheit angeht: bei den alten SummaSign war der Tausch der Tangentialschneideköpfe eine Standardreparatur, teilweise schon nach wenigen Jahren. Bei den S-Class ist der Tausch des Tangentialkopfs eine absolute Seltenheit. Bei alten SummaCUTs ist auch häufig mal die Spange angebrochen die den Schleppmesserkopf hält, auch das ist Geschichte.

      Ich glaube, Du bist nicht ganz up-to-date ;)
    • Wie wurde das nun das mit der Spange konstruktiv beim SummaCut gelöst?
      Meiner ist von 2000 und, in der Tat, das sieht mir hier tatsächlich wie ein Schwachpunkt aus. Auf der anderen Seite, es hält ja immer noch.
      Eigentlich hätte ich gedacht, dass die Folientastatur mal aufgibt.
      Wirklich cool ist, dass es wirklich noch Seriellkarten für den PCI-Bus zu kaufen gibt.
      Sogar USBzuSeriell-Adapter funktionieren an dem Youngtimer.
      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
    • bigmac schrieb:

      Was Robustheit angeht: bei den alten SummaSign war der Tausch der Tangentialschneideköpfe eine Standardreparatur, teilweise schon nach wenigen Jahren
      Ja da wurde fleißig getauscht, auch wenn die meisten Fehler genau genommen nur dem Messerhalter bzw. dessen Gewinde zuzuschreiben waren. Die Probleme konnten einfach durch den Wechsel des silbernen auf den neueren schwarzen Halter behoben werden. Da die neuen Köpfe diesen bereits hatten, schien für viele der neue Kopf die einzige Lösung zu sein. Wir haben hier neben den neuen großen Brüdern noch einen 610'er mit original Kopf von 96....! Robust wie ein Heidelberger oder Brothers erster T-Shirtdrucker.
      ¤¤¤¤¤ Nothing is good or bad only thinking makes it so ¤¤¤¤¤ :floet: